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Schleudertrauma, Peitschenschlagsyndrom

Das Schleudertrauma oder Peitschenschlagsyndrom ist eine reine Weichteilverletzung der Halswirbelsäule häufig mit Auswirkungen auf den ganzen Körper und wird meist durch einen massiven Sturz oder Auffahrunfall verursacht.

Durch die massiven mechanischen Kräfte, die dabei auf den Körper wirken und den Kopf nach vorne und hinten werfen, kommt es zur Überdehnung der Nackenmuskulatur und zur Zerrung der Gehirn- und Rückenmarkshüllen (Dura). Auch die inneren Bindegewebszüge (die im gesamten Körper miteinander in Verbindung stehen - Fascienkette) und Organaufhängungen und Organhüllen werden dadurch  überdehnt.

Daraus ergibt sich oft ein mannigfaltiges Beschwerdebild, am häufigsten Schmerzen im Nacken, Schwindel, Kopfschmerzen, etc.

Da das menschliche Bindegewebe ein „Merkvermögen" besitzt, können Schleudertraumen sehr lange Nachwirkungen haben (Zit.: „seit meinem Unfall fehlt mir ein Teil meiner Kraft" u. ä.).

 Die Cranio-Sacral-Therapie betrachtet das Schleudertrauma als Problem des gesamten Körpers und bringt den Schock und die Spannung, die durch diese Überdehnung im Gewebe gespeichert ist in Bewegung und das Gewebe kann sich wieder entspannen.

„Schmerz ist der Schrei des Bindegewebes nach frei fließender Energie"